Unsere Angebote der IFFB

Wir bieten Ihnen...

 

·      ein offenes Beratungsangebot für Eltern und andere vertretungsberechtigte Bezugspersonen, die sich hinsichtlich der Entwicklung Ihres Kindes Sorgen machen

·      Früherkennung von Entwicklungsauffälligkeiten/Einschätzung des Entwicklungsstandes Ihres Kindes (interdisziplinäre Diagnostik)

·      heilpädagogische Hilfen für die gesamte Familie

·      die Unterstützung bei der Umsetzung anderer notwendiger Maßnahmen (medizinisch / therapeutisch)

·      spielerische Entwicklungsbegleitung Ihres Kindes (mobil / ambulant)

·      die Vermittlung zu anderen Diensten

 

Die heilpädagogische Frühförderung ist eine Vorsorgemaßnahme, die Behandlung ist freiwillig und für Ihr Kind kostenfrei. Zur Inanspruchnahme unserer Leistung ist ein Antrag beim örtlichen Sozialhilfeträger zu stellen. Wir sind dabei gern behilflich.

 

 

Ihr Weg zur IFFB...

 

Wenn Sie bei Ihrem Kind einen Entwicklungsrückstand oder eine Behinderung vermuten, lassen Sie sich nicht entmutigen. Helfen Sie Ihrem Kind, wie es viele andere Eltern schon vor Ihnen getan haben.

Erkundigen Sie sich, welche Hilfen Sie bei uns bekommen können. Wichtige Informationen dazu erhalten Sie bei:

 

·      Ihrem Kinderarzt, Ihrem Kindergarten, Ihrem Amt für Soziales und Wohnen, Ihrem Kinder- und Jugendärztlichen Dienst im Gesundheitsamt (KJGD)

·      oder direkt in der Interdisziplinären Frühförder- und Beratungsstelle.

 

Es folgt eine Diagnostik und Beratung, die eine kinderärztliche Untersuchung, eine pädagogische Entwicklungsdiagnostik, kinder-psychiatrische Konsultation, ergotherapeutische-, logopädische- und physiotherapeutische Diagnostik beinhaltet. Die zuletzt genannten Therapien können gegebenenfalls als Komplexleistung weiter erfolgen.

Informationen für Fachkräfte, die eine Entwicklungsdiagnostik empfehlen möchten

Gesetzliche Grundlagen

 

Gesetzliche Grundlagen sind § 26 SGB IX in Verbindung mit § 30 SGB IX und § 55 i.V. m. § 56 SGB IX sowie die dazu erlassenen Verordnungen zur Früherkennung und Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder (FrühV) vom 01.Juli 2003, in der zur Umsetzung des § 30 SGB IX Früherkennung und Frühförderung als Komplex aus Leistungen der medizinischen Rehabilitation und aus heilpädagogischen Leistungen definiert wird.

 

Die sozialrechtlichen Leistungszuständigkeiten ergeben sich für

·       die Krankenkasse aus § 26, 27, 43a, 119 SGB V i. V. m. § 26 Abs. 2 und § 30 SGB IX sowie § 5 FrühV,

·       den Sozialhilfeträger aus § 53, 54 Abs. 1 SGB XII i. V. m. § 55 Abs. 2 und § 56 SGB IX sowie § 6 FrühV,

·      den Jugendhilfeträger aus § 25a SGB VII i. V. m. §55 Abs. 2 und § 56 SGB IX sowie § 6 FrühV.

 

 

Ziele in der Förderung und Behandlung sind…

 

·      Anregung, Unterstützung und Förderung der Entwicklung des Kindes

·      Fördern und Stärken der Kompetenzen / Entwicklungskräfte des Kindes zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft (z. B. einen Schulstart)

·      Unterstützung des Kindes in der Auseinandersetzung mit Entwicklungsbesonderheiten

·      Förderung des Aufbaus kompensatorischer Fähigkeiten, ggf. Unterstützung im Umgang mit Hilfsmitteln

·      soziale Integration und Selbstbestimmung, u. a. Unterstützung der Kontakte zu Gleichaltrigen.